Wie entstand der Name "Zensis"?

Kurze Version:
An einem Oktoberabend in 2002, der voll und ganz vom Weizenbier beherrscht war,
kamen wir auf die Idee, sich im Internet in diverse Gästebücher einzutragen.
Weil wir einen Namen brauchten und alle 4 brustmäßig ganz gut bestückt sind (wie die Kellnerinnen
beim Oktoberfest, die ja auch Zensis genannt werden) und besonders gerne Weizenbier (mit Sprite) trinken, kamen wir auf die Idee, uns zukünftig Zensis zu nennen.

Lange Version:
Es war einmal ein Minchen, das aus dem kleinen nordhessischen Dörfchen Ulfen auszog,
um die große weite Welt kennenzulernen und zu erobern.
So bewarb sie sich bei der Stadt München für eine Beamten-Laufbahn.
Da München natürlich auf unsere Mine nicht verzichten wollte, wurde sie dort auch angestellt,
um zu arbeiten und zu studieren.
Das Arbeiten sollte in der bayrischen Hauptstadt, das Studieren allerdings in Hof stattfinden.
Darüber waren ihre zurückgelassenen Freundinnen, die unter dem Namen Katrin, Manda und Tanja bekannt waren, natürlich ziemlich traurig. Zwar würden sie ihre Mine noch jedes Wochenende sehen, so lange sie in Hof studierte, doch sobald es nach München ging, würden die Besuche sicher immer seltener werden.
Doch man ließ sich nicht entmutigen...

Zuerst sollte unsere Mine nun ein paar Monate studieren, doch während dieser Zeit, sollte sie auch mal nach München kommen, um gewisse Formalitäten (wie z.B. Wohnung usw.) zu klären, damit alles bereit war,
wenn die erste Studienzeit vorbei war und sie ins ferne München zum Arbeiten mußte.

Es begab sich zu der Zeit, das in München gerade das Oktoberfest stattfand. So konnte auch unsere Mine nicht anders, als die heiligen Hallen (bzw. Zelte...) das ein oder andere Mal aufzusuchen.
Sie fühlte sich nicht besonders fremd, hatte sie ähnlich große Brüste, wie die Kellnerinnen
(sogenannte Zensis...)  sie besaßen, doch auch im heimatlichen Ulfen schon gesehen, hauptsächlich bei sich selbst und Ihren 3 Freundinnen Katrin, Manda und Tanja.
Außerdem kannte sie den Anblick von großen Biermassen ebenfalls aus der Heimat.
Mine hatte viel Spaß in München, doch sollte ihr Aufenthalt hier nur von kurzer Dauer sein.
Schließlich mußte sie wieder nach Hof zum studieren, und natürlich auch wieder ins schöne Dörfchen Ulfen, um mal wieder nach dem rechten zu schauen.

In der Zwischenzeit hatten sich Mines Freundinnen überlegt, das sie sie nicht so einfach ziehen lassen wollten. Lange wurde überlegt, wie man Mine zum Abschied noch eine Freude machen konnte.
Da sie immer so begeistert vom Oktoberfest berichtet hatte und es zufällig gerade noch Oktober war,
beschloss man, bei Tanja zu Hause ein kleines "Abschieds-Oktoberfest" für Mine zu veranstalten.

Man bereitete alles vor: Weizenbier wurde gekauft, es sollte Leberkäse mit Sauerkraut und Kartoffelbrei geben, Brezeln wurden frisch aufgebacken, Tanja's Zimmer wurde bayrisch geschmückt und man besorgte Seppl-Hüte und Maßkrüge, bayrische Hemden und Wanderschuhe, selbstgestrickte Socken und Blasmusik.



Als der große Tag gekommen war verabredete man sich nachmittags mit Mine, das man am Abend ja mal wieder nach Eisenach ins Kartoffelhaus fahren könnte, schließlich war man da lange nicht mehr gewesen.
Ein raffinierter Trick von Mines Freundinnen - so hatte Mine schließlich bei Abfahrt noch nix gegessen und das Fest konnte eine wahre Überraschung werden.

So fuhr man los in Richtung Eisenach, doch man kam nicht wirklich weit. Bereits nach ein paar Kilometern machte man unter irgendwelchen ominösen Gründen den ersten Zwischenstop.
Mine wunderte sich sicher schnell, was mit Ihren Freundinnen los war, irgendwas stimmte da nicht.
Besonders, als Ihr bei besagtem Zwischenstop plötzlich von hinten die Augen verbunden wurden...

Was nun folgte war eine Irrfahrt über verschiedene Käffer, diverse Feldwege und circa 10 Drehungen auf dem Fußball-Hartplatz in Ulfen, um Mine vollends zu verwirren und Ihre Orientierung zum Teufel zu schicken (was leider nur teilweise gelang).
Als man endlich am Ziel vorfuhr und Mine mit verbunden Augen die Treppen hinaufführte,
wußte sie spätestens zu dem Zeitpunkt wieder wo sie war, als Tanjas Bruder den Kopf aus dem Bad steckte und fragte, was hier für ein Film spielte...

Trotzdem ließen sich Jasmins Freundinnen nicht entmutigen und führten sie weiter die Treppe hinauf,
bis in den 2. Stock, wo Tanjas Zimmer war. In der Zwischenzeit hatten sie sich außerdem ihre Hemden, Hüte bzw. bayrische Kopftücher und Wanderstiefel angezogen und legten die Blasmusik auf.
Auch Jasmin bekam einen Hut auf und ein Hemdchen übergezwickt.

Und als ihr daraufhin das Tuch von den Augen genommen wurde, war die Überraschung doch geglückt.
Die bayrische Fahne war bereits gehisst, der Tisch war bayrisch geschmückt, ein schönes, kühles Spreizen (Weizen+Sprite) stand schon bereit...

So konnte der Abend beginnen, und als man sich nach dem Essen (bzw. Brotzeit...) ausschließlich dem leckeren Weizenbier widmete und mit 4 Leuten eine ganze Kiste niedermachte, kam man irgendwann im Suff auf die glorreiche Idee, man könnte ja mal ein bißchen im Internet surfen und mit lustigen Leuten chatten oder diverse Gästebucheinträge tätigen.
Als man dann beim TSV Ulfegrund auf der Homepage etwas geschrieben hatte und den Eintrag gerade abschicken wollte machte sich Ratlosigkeit breit:
Unter welchem Namen schreibt man jetzt am besten den Eintrag?
Nach langem Überlegen kam man, durch die bayrische Stimmung und in Erinnerung an die großen Brüste der bayrischen Zensis, auf besagten Namen.

So war dies die Geburtsstunde der ZENSIS.

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